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IPPNW-Tagung 19. Januar 2008

achten statt verachten. Menschenrechte für Migranten ohne Papiere

Samstag 19. Januar 2008
9.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Evangelische Heilig-Kreuz-Kirche
Zossener Straße 65 | 10961 Berlin-Kreuzberg

An der 2. Jahrestagung der IPPNW nimmt das Medibüro mit einer Referentin teil.
Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.ippnw.de/tagung/

Das aktuelle Tagungsprogramm:

9.30 Uhr Begrüßung

Prof. Dr. Birgit Mahnkopf
Globalisierung und Migration
Die Illusion, die Ursachen von Migration, Flucht und Vertreibung mit Polizei und Militär lösen zu können.

Dr. Philipp Anderson
Der Prüfauftrag »Illegalität« der Großen Koalition - ein Flop?
Hat sich die Lage der Menschen ohne Papiere nach dem Zuwanderungsänderungsgesetz, Prüfbericht des Innenministeriums und der Sicherheitsdiskussion verbessert?

Dr. Cornelia Goesmann
Die Forderung nach Aufhebung der Übermittlungspflicht an die Ausländerbehörde
Die deutsche Ärzteschaft besteht bei der ärztlichen Versorgung von Migranten ohne Papiere auf der Einhaltung der ärztlichen Schweigepflicht.

11.15 Uhr Kaffeepause

11.30 Uhr

Prof. Dr. Heiner Bielefeldt
Migranten ohne Papiere zwischen Menschenrecht und Ordnungsrecht?
Unterschiedliche Gewichtungen in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion.

12.30 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr

Dr. Ute Koch
Menschenrechte in der Grauzone
Zivilgesellschaftliches Engagement, Netzwerke und die Verantwortung des Staates.

Dr. Adelheid Franz, Malteser Migranten Medizin Berlin
Dr. Eva-Maria Schwienhorst, Medinetz Mainz
Ysabel Vornhecke, Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin

Die medizinische Behandlung von Menschen in der Illegalität
Erfahrungen aus der Praxis

15.20 Uhr Kaffeepause

15.40 Uhr

Nivedita Prasad
Sklaverei in Deutschland
Illegalisierung als eine Methode des Menschenhandels

Dr. Norbert Cyrus
Zirkuläre Migration
Befristetes Recht auf Arbeit zu Europas Nutzen und Bedingungen.

Bernd Mesovic
Schutz der Grenzen oder Schutz der Menschen?
Informationen von den Außengrenzen der EU.

17.30 Uhr Ende der Tagung

Ein Antrag auf Zertifizierung als Fortbildungsveranstaltung ist bei der Ärztekammer Berlin gestellt.
 
Der Tagungsbeitrag beträgt für Erwerbstätige 25 Euro, für Arbeitslose, SchülerInnen, Studierende 10 Euro und als Förderbeitrag 50 Euro.

Im Tagungsbeitrag ist ein kleiner Mittagsimbiss enthalten.