Neben der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz ist die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, das Büro des Integrationsbeauftragten sowie das Büro für medizinische Flüchtlingshilfe an der AG beteiligt.
Durch die geschützte Vermittlung von anonymisierten Krankenscheinen könnte die Integration von Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus in die ambulante und stationäre medizinische Regelversorgung erreicht werden.
27.06.2009: Für die im Schatten
PANTER PREIS Jessica Groß, Panter-Kandidatin zwei, kämpft seit 13 Jahren für die medizinische Versorgung von Menschen ohne gültige Papiere und vermittelt sie an Ärzte und Krankenhäuser. Von Paul Wrusch, taz
April 2009: Gesundheitsversorgung Illegalisierter. Integration in die Regelversorgung statt Entwicklung weiterer Parallelsysteme
Josephine Jenssen und Elène Misbach beschäftigen sich mit der schwierigen Aufgabe der medizinischen Versorgung illegalisierter Menschen, die keinen Zugang auf Bildung, Arbeit und Gesundheitswesen in Deutschland haben. Von Josephine Jenssen und Elène Misbach, Dossier Migration und Gesundheit der Heinrich-Böll-Stiftung
23.03.2009: Krank und ohne Papiere
Wenn illegalisierte Migranten krank werden, können sie nicht einfach zum Arzt gehen, denn es droht die Abschiebung. Nun soll ihnen in Berlin erstmals der Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtert werden. Von Jana Pareigis (Autorin) und Christine Harjes (Redaktion), Deutsche Welle20.03.2009: "Wer sollte da handeln, wenn nicht eine Stadt wie Berlin?"
Jessica Groß, Mitarbeiterin vom Berliner Medibüro für medizinische Flüchtlingshilfe, hält es für notwendig, Menschen ohne Aufenthaltspapiere unbürokratische Hilfe anzubieten. Derzeit würden viele Flüchtlinge erst bei einem fortgeschrittenen Krankheitszustand zum Arzt gehen, was dann eine sehr aufwendige und teure Behandlung erfordere, bemängelte Groß und hofft, dass der Berliner Senat die Initiative ergreift.
Deutschlandradio Kultur, Jessica Groß vom Berliner Medibüro im Gespräch mit Klaus Pokatzky
27.02.2009: In der Grauzone: Wie illegale Migranten medizinisch versorgt werden
Illegale Einwanderer, die einen Arzt aufsuchen, riskieren eine
Abschiebung - denn öffentliche Stellen sind verpflichtet, sie der
Ausländerbehörde zu melden. Das Land Berlin will dies nun mit einem
Trick umgehen. Von Dennis Stute, Deutsche Welle
Etwa eine Million Menschen leben illegal in Deutschland. Zum Arzt gehen sie meist erst, wenn alles zu spät ist. Das soll jetzt anders werden. Von Constanze von Bullion, Süddeutsche Zeitung
09.02.2009: Patienten ohne Papiere – Es bewegt sich etwas
Jessica Groß in: Berliner Ärzte, Heft 2/2009, S. 24/25
15.12.2008: Ein Papier für Papierlose
Der Berliner Senat prüft die Einführung eines anonymen Krankenscheins,
mit dem die geschätzt 100.000 Berliner ohne Papiere leichter zum Arzt
gehen könnten. Von Waltraud Schwab, taz-berlin
